Ordine degli Architetti, Pianificatori, Paesaggisti e Conservatori della provincia di Milano

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CHIARA BACCARINI

numero di matricola 14270 sito www.bureauhub.com dati professionali >>

New Civic Library of Heidenheim

Anno 2013 ( Finalist Project )

Committente Municipality of Heidenheim

Tipologia prevalente Spazi pubblici

Team di progetto ARCHITECT: Head Architect : Bureauhub - ( Arch. Chiara Baccarini + Arch. Tobias Hegemann ) in collaboration with DOIT Architetti Associati (Rome); CONSULTANTS: Structural Engineer : Knippers Helbig (Stuttgart); Mechanical Engineer : TRANSOLAR (Stuttgart); VISUALIZATION: 3D modelling: Bureauhub; Model : Bureauhub; Renderings : Claudio Cortese;

Luogo Heidenheim - Germany

Descrizione

bureauhub architecture

New City Library Heidenheim -  Architektonische Konzeption

Städtebau

Alle beschriebenen städtebaulichen Maßnahmen und die gegebene Grundstücksform ergeben eine klare Nord-Süd Ausrichtung und Erschließung des Neubaus Städtische Bibliothek von seiner Stirnseite aus. Dabei hebt sich im Eingangsbereich die Bibliothek als primäre Nutzung vom Boden ab und öffnet das Gebäude zu seinem Vorplatz. Es entsteht ein über drei Seiten offenes und Licht durchflutetes Foyer, welches direkten Zugang zu Bibliotheksnutzung, Kreismedienzentrum, Veranstaltungsraum und Schulungsbereich gewährleistet. Alle technischen und administrativen Funktionen werden von der „Rückseite“ des Gebäudes Ecke Brenzstraße zu Helmut-Bornefeld-Straße erschlossen. Die Anlieferung wird insoweit in das Gebäude integriert, als das die vorgehängten, weiß lackierten Gitterrostelemente den durch die oberen Geschosse überdachten Außenraum umschließen. Der Eingang Verwaltung ist in unmittelbarer Nähe zur Anlieferung. Um Wendemanöver zu vermeiden, ist die Ausfahrt für Kleintransporter an der Nordfassade gelegen, um wieder direkt auf die Brenzstraße zu gelangen.  

Baukörper

Das Planungsgebiet liegt in einem sehr heterogenen Stadtgefüge in direkter Beziehung zu Rathaus, dem Eugen-Loderer Altenzentrum und der evangelischen Pauluskirche als mittelgroße Baustrukturen unterschiedlichster Typologien einerseits, und kleiner, historischer Giebeldachbebauung andererseits. Eine Ausformung als Solitär, auch im Hinblick auf die zukünftige Bedeutung des Baukörpers im Stadtraum, erscheint hierbei nahe liegend. Die Gebäudekanten verlaufen allesamt parallel zur Grundstücksbegrenzung, um die schmale Fläche optimal auszunützen und dennoch ausreichenden Abstand zur Nachbarbebauung beizubehalten. Das grundlegende Konzept der Gebäudeform und –Hülle ist auf optimale Blickbeziehungen von und zu dem Kontext ausgelegt. Der mit einer Ganzglasfassade 10m auskragende Lesesaal im Obergeschoss bildet einen überdachten Vorbereich auf dem Platz und steht als Synonym für Weltoffenheit und Ausblick in die Zukunft. Der Anspruch des Auslobers, die Städtische Bibliothek als ein neues, pulsierendes Herz der Stadt mit überregionaler Bedeutung zu betrachten, soll vor allen Dingen die Offenheit, eine hohe Transparenz an den entscheidenden Stellen und einladende Gestik  des Gebäudevolumens Rechnung tragen. Die prägnante Erscheinung ist identitätsbildend, sie sieht jedoch den Nutzer als Protagonisten, da der Raumkörper auf die komplexen nutzungsspezifischen Anforderungen mit dem Anspruch hoher Aufenthaltsqualität ausgelegt ist. Diesen Nutzern aller Alters-, Sozial- und Bildungsschichten soll mit der Neuen Städtischen Bibliothek nicht nur eine Kultur- und Bildungseinrichtung vor Ort zuteil werden, sie soll ihnen vielmehr als ein zentrales Organ zur Einbindung in übergeordnete reale und virtuelle Netzwerke dienen.  

Innenraum

Die Verflechtung unterschiedlicher Funktions- und Nutzungsbereiche durchzieht die gesamte Gebäudeorganisation. Das Foyer verbindet Kreismedienzentrum, Schulung und Kommunikation, Veranstaltungsbereich und Bibliothekseingang. Während sich der Veranstaltungsbereich in das Untergeschoss erweitert, um eine entsprechende Raumhöhe zu erhalten, führt eine sehr einladende und repräsentative Treppe zum „Markplatz “ als Eingang der Städtischen Bibliothek im 1.Obergeschoss. Unterhalb dieser Treppe, vom Foyer aus dennoch gut einsehbar, ist das Kreismedienzentrum angeordnet. Mit einem Personenaufzug erreichen auch Gehbehinderte alle Geschosse der Bibliothek schwellenfrei bis hinauf in das Café und die Graphotek. Ein zweiter Aufzug mit Anschluss an das Foyer ist als Personalaufzug geplant, kann aber während der Stosszeiten mit hohem Publikumsverkehr für die Besucher genutzt werden. Während das Kreismedienzentrum und die didaktischen Einrichtungen im hinteren Teil des Gebäudes angeordnet sind, bewegt sich die Bibliothek ab dem 1.Obergeschoss spiralförmig hinauf bis in das Dachgeschoss mit Dachterrasse. Der Besucher hat die Wahl direkt über einen Aufzug alle drei primären Geschosse zu erreichen, oder über ein Rampensystem, vorbei an den unterschiedlichen Bibliotheksbereichen, die Raumabfolgen abzuschreiten und auf dem Weg ggf. „Schmöckerpausen“ einzulegen. Direkt an den Eingang, der über eine Sicherheitsschleuse mit der großen Treppe verbunden ist, schließt auf einer Seite der Jugendbereich mit Lernstudio an, auf der anderen Seite erreicht man den Medien und Nonbook-Bereich. Alternativ führt eine Rampe direkt in die Freihandabteilung der Romane mit Lesesaal und weiter über die Fremdsprachen zu den Sachmedien in das 2.Obergeschoss. Die Einteilung sieht einen zentralen Bereich für Kinder vor, während die Sachmedienabteilung der Erwachsenen um den Kinderbereich herumführt, bzw. auch eine direkte Verbindung zum 3.Obergeschoss mit Café/Zeitungen und die Graphotek ermöglicht. Der Besucher hat von dieser Ebene aus einen Ausblick über den gesamten Lesesaal hinweg auf den Vorplatz und die Pauluskirche. Alternativ betritt man vom Café aus die Dachterrasse und hat Ausblick auf das Schloss Hellenstein. 

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(*) Elenco speciale dei docenti universitari a tempo pieno, previsto dalla Legge n. 382/1980 s.m.i.